Praktische One-Pot-Gerichte sind ein schöner Mittelweg zwischen schnell selbst zubereitet aber trotzdem frisch und nahrhaft. Ich persönlich bevorzuge diese, wenn die Zeit knapp ist aber wir unbedingt noch was ordentliches essen wollen. Aus diesem Grund stelle ich mich dann lieber noch eine halbe Stunde in die Küche, als mir dann irgendwo nur was auf die Hand zu holen da ich selbstgemacht einfach bevorzuge.

Das Schöne an diesem Rezept, wenn ihr alle Vorbereitungen der Zutaten getroffen habt, dann geht das Kochen selbst meist ganz schnell von der Hand und am Ende habt ihr in eurem Topf tatsächlich ein brauchbares Essen für 2-4 Leute, je nachdem wie es um euren Hunger steht 😉

Zu zwei der benötigten Zutaten und der optimalen Hardware für dieses Gericht, möchte ich aber noch etwas anmerken:

Bei den Granatapfelkernen möchte ich euch einen wirklich guten Tipp geben: Kauft Sie bereits fertig entkernt in der Schaale. Ich habe bisher ein einziges mal einen Granatapfel gekauft und selbst entkernt, das ist so eine Sauerei, dass ich das kein zweites Mal machen werde. Es gibt zwar den einen oder anderen „Lifehack“, wie z. B. unter Wasser in einer Schüssel die Kerne rausklopfen aber wenn es nicht wirklich unbedingt sein muss, verzichte ich gerne darauf. Unser REWE hat vorne beim Obst und Gemüse eine kleine Kühltheke, wo man diese mittlerweile fertig abgepackt kaufen kann. Das wiederstrebt mir zwar persönlich, weil es  wieder extra Verpackung und somit unnötiger Müll ist, aber wenn ich dafür meine Küche nicht extra neu renovieren muss, ist mir das ganz recht.

Das beliebte Thema Koriander. Hier gibt es anscheinend keinen Kompromiss, entweder man mag ihn oder man hasst ihn. Während der geriebene Koriander, meiner Meinung nach, kaum nach Koriander schmeckt und somit nicht unbedingt gemieden werden muss als Zutat, sollte man beim frischen Koriander dann lieber zur Petersilie greifen, wenn man diese persönlich als genießbarer einstuft. Ich für meinen Fall, liebe Koriander! 👌🏼 Wie ist eure Haltung zu dem umstrittenen Grünzeug? Mögt ihr es oder seid ihr eher #Teamnowayweileklig ?

Außerdem nicht unwichtig: für dieses Gericht solltet ihr eine größere Pfanne nehmen, für die ihr auch einen passenden Deckel besitzt, damit ihr den Couscous samt den Hähnchenfilets richtig zubereiten könnt. Falls ihr eine große Pfanne besitzt, aber der nötige Deckel fehlt, wäre dieser Universaldeckel* eine gute Option zum nachrüsten. Falls ihr nichts dergleichen zur Verfügung habt, sollte auch ein größerer Topf seinen Dienst erfüllen (das habe ich aber selbst noch nicht getestet, daher ohne Gewähr).

 

Zubereitungsschritte

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  1. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und in feine Würfel hacken. Die Chilis halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden.
  2. Bio-Zitrone unter warmen Wasser waschen, gut abtrocknen und die Zitronenschale mit einer Reibe abreiben. Im Anschluss die Zitrone halbieren und den Saft auspressen. ACHTUNG: Diese beiden Zutaten nicht in der selben Schüssel vermengen sondern separat bereitstellen.
  3. Eine große Pfanne mit 2EL Öl erhitzen und die Hähnchenbrustfilets pro Seite ca. 4-5 Minuten anbraten. Im Anschluss gebt ihr die Zwiebel- und Knoblauchwürfel dazu, sowie die Chilistreifen und die Gewürze. Alles zusammen für weitere 3 Minuten anbraten, die Gemüsebrühe hinzufügen und mit geschlossenem Deckel für 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Währendessen den Koriander oder die Petersilie hacken (was man halt lieber mag). Wenn die Zeit abgelaufen ist, die Hühnchenfilets aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
  5. Nun gebt ihr noch den frischen Zitronensaft in die Pfanne, vermengt es miteinander, stellt die Hitze auf niedrigste Stufe und gebt den Couscous dazu. Deckel wieder drauf und für 5 Minuten quellen lassen. Währendessen könnt ihr die Filets in feine Streifen schneiden, wie auf dem Bild oder ihr lasst sie so.
  6. Zum Schluss lockert ihr den Couscous mit einer Gabel etwas auf, gebt die frischen, geschnittenen Kräuter und Zitronenschale darüber, verteilt die Hähnchenstreifen darauf,  garniert es mit den Granatapfelkernen nach eigenem belieben und sagt den anderen Bescheid, dass das Essen schon fertig ist! 😉

 

 

Credit: Das Originalrezept habe ich von springlane.de und für meine Zwecke noch etwas abgeändert. 

*bei den beiden Empfehlungen handelt es sich um Affiliate-Links von Amazon.de. Wenn ihr die Links für euren Einkauf nutzt, werde ich prozentual daran beteiligt. Für euch entstehen dadurch aber keine weiteren Kosten.